Aktuelles

Und hier erfährt man, was der Barde gerade so treibt, was ihn umtreibt oder antreibt, wenn er gerade „bardet“ oder dabei auch mal eine Pause einlegt 🙂

Was ihm auf seinen Auftritten passiert, welchen Menschen er begegnet, welche schönen Stätten, Orte, Burgen und Schlösser er kennenlernen darf … und sonstiges mehr, all dies könnt ihr hier lesen:


Keine Bardenklänge mehr in Schlitz – mein Abschied im neuen Jahr 2020

Liebe Besucher der Burgenstadt Schlitz

Es ist soweit: Eine Ära geht zu Ende. Nach vielen, vielen Jahren als singender Stadtführer, in der ich ungezählt vielen Besuchern auf meine eigene Art und Weise „Lieder-lich“ die Burgenstadt Schlitz nähergebracht habe, wird es in Zukunft in Schlitz keine Bardenführungen mehr geben.

Ich verlasse die Stadt und den Vogelsberg und beginne einen neuen Lebensabschnitt im fernen Sachsen, in Leipzig.

Allen, die vielleicht die Gelegenheit noch einmal wahrnehmen wollen, die Führung zu erleben, die als Geheimtipp für einen Aufenthalt in der Burgenstadt gehandelt wurde und auch zum Kult geriet, sei mitgeteilt, dass es bis Ende Januar noch die Möglichkeit für Buchungen geben wird.

Das allerletzte Mal wird es dann im Sommer 2020 stattfinden, wenn ich für einen offiziellen Abschied nochmals in die Stadt zurückkehre, die mir 23 Jahre lang eine Heimat war. Dann wird es ein kleines Konzert geben und zwei Bardenstadführungen. Und bei Rotwein und Bier am Lagerfeuer werde ich mich von vielen lieben Menschen, Freunden und Weggefährten verabschieden, die mir hier ans Herz gewachsen sind.

Der Termin für Konzert und Abschiedsführungen wird hier auf meiner Webseite und in der Lokalpresse bekanntgegeben.

Ich hatte vor vielen Jahren ein Lied über Schlitz geschrieben, in der es in einer Zeile heißt: „Heimat ist kein Ort, sondern von Mensch zu Mensch ein Band, und dieses wird auch hier geknüpft, in Schlitz im Schlitzerland“. Nun hoffe ich, dass die alten „Verknüpfungen“ und Freundschaften Bestand haben können, aber auch Neues an neuen Orten „geknüpft“ wird.


25 Jahre „Fuschter Troubadours“ – 13.07.19

Mein letzter öffentlicher Auftritt am 13.07. 19 war beim 25-jährigen Jubiläum der  „Fuschter Troubadours“ in Fuchsstadt. Wobei – eigentlich müsste es „Fuschter Troubadourinnen“ heißen, weil es sich um ein Gruppe von Frauen handelt, die sehr viel Spaß damit haben, alte Lieder zu singen.

Kennen- und schätzengelernt hatten wir uns schon einige Male beim Botenlaubenfest in Bad Kissingen und so wurde ich angefragt, ob ich nicht in Fuchsstadt bei der Jubiläumsfeier der Gruppe auftreten möchte.

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, auch ein Lied zusammen zu singen:

25 Jahre Fuschter Troubadoure - Gruppenbild mit Barde Michael

Foto: Tanja Schultz

Dass Musikanten keinen Feierabend haben, sieht man dann an folgendem Bild. Der Kollege und ich hatten noch eine lange, lange Session, … die aber eher unmittelalterliches Liedgut enthielt😉 Trotz Fluchttendenzen gelang es uns nicht zu entkommen. Man fesselte uns mit Gerstengebräu und Met an den Tisch …😂

25 Jahre Fuschter Troubadoure - Session

Foto: Tanja Schultz

Und das sagt die Presse dazu:

 


Botenlaubenfest Bad Kissingen – 16.09.18

Letztes Jahr gab es übrigens auch ein richtiges Highlight bei einem meiner öffentlichen Auftritte. Mein alter Kompagnon Knud Seckel (Ensemble „Des Minnesangs Frühling“) hatte mich für die Botenlauben-Spiele in  Bad Kissingen angefragt und natürlich sagte ich zu. Eine so tolle Veranstaltung, die mit extremer Liebe zum Detail gestaltet wird, konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Der dabei als Schauspiel durchgeführte Minnesängerwettbewerb sprach mir diesmal (ich verkörperte „Neidhart von Reuental“) den Ehrenkranz des Siegers zu.

Ehren kranz Botenlaubenfest 2018 Bad Kissingen

Leider, leider war mir kein vollständiger Triumph gegönnt; dieser „Parvenü“ Walter von der Vogelweide hat durch seine exaltierte Art mal wieder das Herz der edle Dame von Botenlauben umgarnt und gleichfalls den ersten Platz gemacht. Betrüblich, dass ein solcher „Emporkömmling“ durch seine „Show“-Allüren auch Preise absahnt. Ich empfahl im daher, seinen Lorbeerkranz zu Suppe zu verarbeiten, da er ihn wahrlich nicht verdient hat 😉

Ok, nachher haben wir uns beim Bier versöhnt und es gab dann doch noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto 😉

Botenlaubenfest 2018

Botenlaubenfest 2018 – Bad Kissingen
(v.l.n.r) Walter von der Vogelweide – Edeldame – Neidhart von Reuental (Barde Michael).